Bürgerbus-Verein Radevormwald eV

Neuigkeiten

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Der Bürgerbus-Verein Radevormwald wünscht allen Bürgern einen schönen Tag -
bei jedem Wetter. Und eine gute Fahrt - kommen Sie sicher an Ihr Ziel.

 

Etwas Neues - außerhalb des Bürgerbusses

Zahl des Tages: 47

Der Heimvorteil ist ein bekanntes Phänomen bei Fußballspielen. In der Bundesliga gewinnt das Heimteam im Schnitt 47 von 100 Spielen, die Gäste haben nur in 28 Partien die Nase vorn. Woran liegt’s? Offenbar nicht an den Zuschauern, sagen Daniel Memmert und Fabian Wunderlich von der Deutschen Sporthochschule Köln. Nach ihren Daten ist der Heimvorteil bei den Geisterspielen der Corona-Zeit fast gleich geblieben. Dagegen könnte „das Territorialverhalten in gewohnter Umgebung“ eine Rolle spielen, so die Sportwissenschaftler. Das eigene Stadion wäre damit wichtiger als Fangesänge.

Spielen Sie heute auf Sieg.

Herzlichst

Gerd Fahlenbock

Aber sicher

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,
wir fahren Sie nicht nur durch Radevormwald,
sondern auch an die Ränder.

Aber sicher!


Ihr

2019-04-08 173447


in Radevormwald.

10.2021 Führerscheinrückgabe wird erleichtert - 1 Jahr kostenlos mit dem Bürgerbus fahren

Seniorinnen und Senioren, denen das sichere Führen eines Fahrzeuges schwerfällt und daher nicht mehr selbst fahren, bewahren ihren Führerschein oft als Andenken auf. Nicht mehr zu fahren ist ein entscheidender Schritt, zumal dann die Frage auftaucht, wie beweglich man in der Zukunft ist.

Viele wissen aber nicht, dass im Oberbergischen Kreis die OVAG das Aktiv60Ticket anbietet, mit dem man für ein Jahr kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kann. Allerdings muss man bisher dazu in die Kreisstadt nach Gummersbach fahren. Das ist für Radevormwalder schwierig, denn wer nimmt schon gern den weiten Weg in Kauf. Und vor allem: Wie kommt man dann zurück?

Ab 1. Oktober gibt es in Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bürgerbus-Verein folgende neue Regelung: Man kann hier in Radevormwald beim Ordnungsamt den Führerschein abgeben und ist ab diesem Moment berechtigt, für ein Jahr kostenlos den Bürgerbus zu benutzen.

Damit fällt die Führerscheinabgabe sicherlich leichter, und man tut auch noch etwas für das Klima, wenn man aufs Auto verzichtet. Das Bürgerbus-Netz ist so ausgelegt, dass man aus allen Bereichen in die Innenstadt und wieder zurückkommen kann.

Terminvereinbarung im Rathaus unter 606301

Wolfgang Schneidewind

 


BM-Bericht 7.10.2021: „Führerschein abgeben leicht gemacht"

05.10.2021 Bürgerbus-Verein ehrt Jubiläumsfahrgast

Der Bürgerbus-Verein Radevormwald konnte Anfang Oktober auf ein stolzes Ereignis blicken: Mit Marita Wigge stieg zum 150.000. Mal ein Fahrgast in den Bus. Seit 1. Juni 2004 läuft der Bürgerbus-Betrieb in Radevormwald, der 5.000 Fahrgast fuhr am 11.1.2005 mit, 25.000 wurden im Mai 2007 erreicht, 50.000 waren es im Juli 2009 und 100.000 wurden am 24. April 2014 gezählt.

Nach den Einschränkungen durch Corona ist der Bürgerbus wieder voll im Einsatz. Auch die erst am 1. Oktober gestartete Aktion „Ich gebe meinen Führerschein in Radevormwald ab und fahre dann ein Jahr kostenlos mit dem Bürgerbus“ hat schon eine positive Resonanz gefunden.

Frau Marita Wigge, die sehr oft den Bürgerbus nutzt, hatte sich engagiert für die Einrichtung der Haltestelle „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“ eingesetzt. Die Idee wurde in die Tat umgesetzt, wie das auch schon durch Anregungen von Fahrgästen bei den Haltestellen „Karl-Goerdeler-Straße“ und „Mühlenstraße Mitte“ geschah. Für weitere Anregungen ist der Verein dankbar, da es Ziel des Bürgerbusses ist, möglichst viele Fahrgäste bequem, zuverlässig und sicher zu befördern.

Wolfgang Schneidewind

 

 

2021-10-09 Wigge Marita-1
Als 150.000. Fahrgast wurde Marita Wigge geehrt, vom 1. Vorsitzenden Eberhard Wolff (links)
mit einem Blumenstrauß und dem 2. Vorsitzenden Uwe Orzeske mit einer Urkunde.
Foto: Bürgerbus

2021-10-09 Wigge Marita-nicht unterschrieben

Urkunde (ohne Unterschriften)

 

BM-Bericht 12.10.2021 Bürgerbus-Verein ehrt den 150.000. Fahrgast

 

02.08.2021 Bürgerbusverein mit vielen neuen Ideen

Bürgerbusverein mit vielen neuen Ideen - BM-Bericht vom 02.08.2021
Der Bericht kann auch in „Anhänge" gelesen und runtergeladen werden.

 

  BB Eberhard Wolff 2021-08-02

Fo­to: Jür­gen Moll

BM: Eber­hard Wolff vor ei­nem der Bus­se, mit der der Ver­ein auf den Ra­de­vorm­wa­l­der Stra­ßen un­ter­wegs ist.
 

Juli 2021

Der Bürgerbus hält für Sie an

74 Haltestellen in Radevormwald


Der Fahrpreis für Jung und Alt beträgt pro Einzelticket 1,50 € und für das Viererticket
5,40 €. Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen 1,00 €.

Schwerbehinderte mit Ausweis sowie Fahrgäste mit einem für Rade­vormwald gültigen
Fahrausweis von VRS, Westfalentarif und NRW-Ticket werden kostenlos mitgenommen.

Die Stadtlinie fährt von Montag bis Samstag am Vormittag

und montags, mittwochs und donnerstags auch nachmittags.

Damit haben Sie viele Möglichkeiten:

  • z.B. donnerstags zu 3 verschiedenen Zeiten zu ALDI und
           zurück (ab Busbahnhof 9.05, 10.20 und 11.05 Uhr)
  • mittwochs nachmittags nach Filde (Kaffeetrinken) (15.00 Uhr
          ab Busbahnhof)
  • nach telefonischer Anmeldung nach Honsberg (mehrmals
           am Mon­tag, Mittwoch, Freitag und Samstag)
  • nach telefonischer Anmeldung nach Dahlerau /
         Wuppermarkt (Einkauf, Baumarkt) (Dienstag, Donnerstag
         und Freitag)

Die Zeiten der Stadtlinie sehen Sie durch einen Klick auf „Anhänge". Alle Zeiten und Linien finden Sie in unserem Fahrplanheft oder auf Linien- und Fahrpläne.

 

Sie wissen:  Bürger fahren für Bürger

BB-in-blau   Bürgerbus-Verein   BB Bus farbig
           Radevormwald e. V.

Telefon im Bus 01 51 / 17 33 69 90

1. Vorsitzender: Eberhard Wolff
Telefon 37 57

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Stadtring Flugblatt.pdf)Stadtring Flugblatt.pdf[ ]303 kB

01.07.2021 Bürgerbus fährt wieder nachmittags und sonntags

Nachdem der Bürgerbus wegen der geschlossenen Geschäfte seine
Nachmittagsfahrten eingestellt hatte, gibt es ab 1. Juli eine
Wiederbelebung. Die Nachmittagsfahrten am Montag, Mittwoch und
Donnerstag werden lt. Fahrplan wieder aufgenommen. Dadurch sind auch die
beiden Angebote Erkundungsfahrten auf der Honsberg- und Stadtlinie am
Montagnachmittag sowie die Kaffeefahrten nach Filde am Mittwoch wieder
möglich. Interessenten melden sich bitte beim 1. Vorsitzenden Eberhard
Wolff, Tel. 37 57 oder 2. Vorsitzenden Uwe Orzeske, Tel. 8322 an.

Der Fahrpreis ist seit einigen Monaten gesenkt, er beträgt 1,50 € für
die Einzelfahrt bzw. 1,35 € beim Lösen einer Viererkarte.
Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis sowie Inhaber von für
Radevormwald gültigen Tickets von VRS, Westfalenticket und NRW-Ticket
fahren kostenlos mit.

Da die Gottesdienste wieder in den Kirchen gehalten werden können und
Interesse besteht, sonntags in eine der Kirchen in Stadtmitte gebracht
zu werden, wird der Gottesdienstbus  ab 4. Juli auch wieder verkehren.
Wer als neuer Fahrgast mitfahren will, möge sich bitte bei Volker
Hungerecker unter 4811 anmelden.

Weitere Informationen auf dieser Internetseite und auf der Startseite .
Mails an info@buergerbus-radevormwald.de .


Viele Grüße

Wolfgang Schneidewind

Lächeln statt Händeschütteln - immer

 

Wir begrüßen Sie im Bus mit einem freundlichen

               2020-03-08 Lcheln kostenlos smiley-163510 960 720.webp

wir

             

2020-03-08 Laecheln statt Hndeschtteln  eeb6db12e5

     

Bleiben Sie tapfer und gesund. Kopf hoch.

Bleiben Sie alle gesund.

Miteinander –  auf Abstand.

 

25.03.2021 Bürgerbus senkt zum 1. April die Fahrpreise

Es ist kein Aprilscherz: Der Bürgerbus-Verein Radevormwald senkt zum 1. April seine Fahrpreise für die Einzelfahrt von 1,80 Euro auf 1,50 Euro und für die 4-er Karte von 6,80 Euro auf 5,40 Euro, also 1,35 Euro je Fahrt. Für Kinder und Jugendliche bleibt es beim Einzelpreis von 1,00 Euro.

Gemäß dem Bürgerbus-Motto „Bürger fahren für Bürger“ begründet Eberhard Wolff, 1. Vorsitzender des Vereins, diese Maßnahme damit, dass der Verein sehr sparsam gewirtschaftet hat und seine Fahrgäste am Erfolg teilhaben lassen will. Durch den Einsatz eines neuen Fahrzeugs gibt es nicht mehr die hohen Reparaturkosten wie in den letzten Jahren. Wegen der Umstellung zweier Linien auf Anruf, was sich bewährt hat, steht der Bus einerseits weiterhin allen Fahrgästen bei Bedarf nach Fahrplan zur Verfügung, andererseits sinken die Kosten für Treibstoff und Instandhaltung der Fahrzeuge erheblich. Zurzeit fährt der Bürgerbus an den Vormittagen von Montag bis Samstag nach dem gültigen Fahrplan. Die Nachmittagsfahrten am Montag, Mittwoch und Donnerstag ruhen.

Weitere Radevormwalder Unternehmen konnten als Sponsoren gewonnen ´werden, die alle den Verein durch ihre Werbung auf den Fahrzeugen finanziell unterstützen und so zum Erfolg des Bürgerbus-Vereins beitragen.

Der Verein will keine Gewinne anhäufen, sondern muss kostendeckend arbeiten. Weil die Ausgaben weniger werden, können die Fahrpreise gesenkt werden.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist der Umweltgedanken. Durch niedrigere Fahrpreise werden vielleicht mögliche Fahrgäste eher bereit sein, den eigenen Wagen stehen zu lassen und auf den Bürgerbus umzusteigen. Schließlich trägt die Fahrpreisermäßigung dazu bei, manchen Bürgern die Entscheidung leichter zu machen, mit dem Bürgerbus zu fahren. So kann man z. B. auf dem Hinweg etwas für die Gesundheit tun und zu Fuß gehen, während auf dem Rückweg vom Einkaufen der Bürgerbus benutzt wird. Es entfällt die Parkplatzsuche und das Risiko eines Knöllchens.

Ansonsten bleiben die Regelungen bestehen, dass Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis und gültiger Marke kostenlos mitfahren können. Außerdem werden für Radevormwald gültige Tickets vom VRS und vom Westfalenticket so anerkannt, dass für die Fahrten mit dem Bürgerbus nichts zu bezahlen ist.

Wolfgang Schneidewind


BM-Bericht „Bürgerbus senkt Fahrpreise" - 25.03.2021

10.01.2021 Schön, dass Sie auch wieder dabei sind!

Endlich ist 2020 überstanden, da geht es 2021 irgendwie genauso unerfreulich weiter. Naja, hätte man sich ja auch denken können – Viren kennen eben keine Kalender, keine Jahreswechsel und keine guten Vorsätze wie „nächstes Jahr bin ich zu allen viel netter".

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und machen weiter.
Schön, dass Sie auch wieder dabei sind!

Ihr

BB 2019-04-05 20 19-04-05 3. Brgerbus 29

in und um Radevormwald.

GF

25.01.2021 „Alte Post" - Marktplatz gesperrt

Zwischen dem 25. Januar und dem 31. Juli ist die Kaiserstraße zwischen „Alter Post" und Marktplatz wegen Bauarbeiten gesperrt.

Für den Bürgerbus bedeutet das, dass wir beim Stadtring die Haltestelle „Markt" nicht anfahren können. Wenn ein Fahrgast zum Markt will, können wir dann aus der Telegrafenstraße kommend links in die Hohenfuhrstraße einbiegen und an der Haltestelle „Kirche" halten. Anschließend werden wir vor dem Rathaus auf den Hohenfuhrplatz einbiegen und dort wenden und anschließend weiter zur Lindenbaumschule fahren.

Viele Grüße und gute Fahrt

Eberhard Wolff

 

04.01.2021 Bürgerbus fährt nur noch vormittags

"Der Bürgerbus fährt Jung und Alt durch Radevormwald" ist das Motto,
unter dem die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer Nicht-Motorisierte
durch Radevormwald fahren. Gerade jetzt beim Lockdown ist es für die
älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wichtig, in die Stadt zu kommen, um
Grundnahrungsmittel einzukaufen.

Die Fahrgastzahlen sind gesunken, aber auch die Anzahl der Fahrerinnen
und Fahrer, die ihren Dienst verrichten. Denn die meisten gehören auch
zur Risikogruppe. Es ist deshalb nicht einfach, für jede Fahrt einen Buslenker
zu finden. Aus diesem Grund hat der Vorstand sich entschlossen,
ab 4. Januar 2021 die Nachmittagsfahrten am Montag, Mittwoch und
Donnerstag vorerst einzustellen. An den Vormittagen verkehrt der Bus
nach dem normalen Fahrplan.

Wer Lust und Zeit hat, auch selbst einen Bus zu steuern, der sollte sich
beim Vorsitzenden Eberhard Wolff unter 3757 informieren, welche
Voraussetzungen für diesen ehrenamtlichen Dienst erforderlich sind.
Formalitäten werden dann durch den Vorstand erledigt.

Der Vorstand

Wolfgang Schneidewind
Pressesprecher

 

03.01.2021 Fazit für das besondere Jahr 2020 - Fahrgastzahlen, Busstillstand, Jahresergebnis ...

Trotz niedrigerer Fahrgastzahlen und Stillstand des Busses in der ersten Zeit der Coronapandemie hat der Bürgerbus-Verein ein positives Jahresergebnis erwirtschaften können. Durch eine vorsichtige Ausgabenpolitik und die Reduzierung der Kilometerleistung durch die Umstellung der Linien Honsberg und Dahlerau auf Abruf konnten die Kosten ähnlich stark reduziert werden wie die Einnahmen durch die Fahrscheinverkäufe einbrachen.
 
Ende 2020 hat der Verein durch die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer seit Bestehen insgesamt über 149.000 Fahrgäste transportiert. Im April oder Mai 2021 wird wahrscheinlich der 150.000ste Fahrgast begrüßt werden können.
 
Viele Grüße
 
Erhard Hombrecher

05.10.2020 Bürgerbus hilft Radevormwalder Schülern

Radevormwalder Kinder, die die Realschule Hückeswagen besuchen, werden mit dem Hückeswagener Schulbus bis Rädereichen gefahren. Dort konnten sie dann in die Linie 339 umsteigen, um zum Busbahnhof zu kommen. Seitdem die Straße von Hückeswagen nach Radevormwald wegen Bauarbeiten gesperrt wurde, müssen die Busse einen Umweg fahren. Dadurch ist ein Umsteigen wegen fehlendem Anschluss zurzeit nicht möglich, die Kinder müssen entweder zu Fuß in die Stadt gehen oder von Eltern-Taxis abgeholt werden. Der Aufschrei der Eltern war groß, die OVAG geriet in die Schlagzeilen. Auch angesprochene Kommunalpolitiker und die Verwaltung in Radevormwald hatten keine Lösung.

Nun hat Eberhard Wolff, der 1. Vorsitzende vom Bürgerbus-Verein Radevormwald, eine Idee. Der Bürgerbus holt die Kinder in Rädereichen ab und bringt sie zum Busbahnhof. Da der Bürgerbus aber nicht alle 37 Kinder befördern kann, wurden die Eltern der Klassen 5 b und 6 b angeschrieben, um wenigstens den jüngsten Kindern den Weg eventuell bei schlechten Witterungsverhältnissen zu ersparen.

Es war von Elternseite gutes Interesse, sodass ab Montag, 5. Oktober, der Bürgerbus den Service so lange übernimmt, bis die Straße wieder freigegeben ist.

Wolfgang Schneidewind

 

An der Hal­te­stel­le Rä­de­rei­chen ver­las­sen die Schü­ler den Bus. Bis­lang gab es kei­nen ver­nünf­ti­gen An­schluss in die In­nen­stadt.                                                                                             Fo­to: BM - Flo­ra Trei­ber (Ar­chiv)

 

03.08.2020 Bürgerbus fährt (fast) wie immer

Beim Bürgerbus fast alles wie immer

Nachdem der Bürgerbus vor einigen Wochen den eingeschränkten Fahrbetrieb aufgenommen hat, lief die telefonische Anmeldung bei einem Fahrtwunsch sehr gut. Wichtig sind ab Montag, 3. August, weitere Lockerungen:

Der Bürgerbus fährt dann wieder lt. gültigem Fahrplan und kann bis 7 Personen gleichzeitig befördern. Allerdings gelten wie in den „großen“ Bussen die Corona-Regeln: Maskenpflicht und vor dem Einsteigen Hände desinfizieren. Die Fahrerinnen und Fahrer helfen beim Einsteigen mit Rollatoren und Einkaufswagen. Um Leerfahrten zu vermeiden, werden die Fahrgäste auf der Honsberg-Linie gebeten, den Bus 20 Minuten vor der Abfahrtzeit unter Telefon 0151/17 33 69 90 anzufordern, beim Wupperblitz sind es 30 Minuten.

Der Fahrer ist weiterhin durch eine Klarsichtfolie vom Fahrgastraum abgetrennt, daher kann der 8. Platz auf dem Beifahrersitz nicht belegt werden. Es gibt dann nicht nur Einzelfahrscheine zu 1,80 € bzw. 1,00 € für Jugendliche bis 14 Jahre, sondern wieder wie gewohnt 4-er Mehrfahrtenkarten zu 6,80 €. Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis und gültiger Marke sowie Inhaber von gültigen VRS-Tickets fahren kostenlos.


Wolfgang Schneidewind

 

BM-Bericht „Neue Lockerungen beim Bürgerbus" - 29.07.2020

09.05.2019 Bürgerbus startet erste Kaffeefahrt

Bericht BM vom 10.05.2019

2019-05-10 BM Brgerbus startet erste Kaffeefahrt

Die Ortschaft Filde mit ihrem Landhaus war das Ziel der Ausflügler.Trotz des regnerischen Wetters hatten sie Spaß. Foto: Flora Treiber

05.04.2019 - Einweihung neuer Bürgerbus

Präsentation des neuen Bürgerbusses

 
Die dritte Generation des Radevormwalder Bürgerbusses konnte am 5.4.2019 vor der Sparkasse in Radevormwald vorgestellt werden. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse und der Zuschüsse des Landes wurde die Neuanschaffung des Busses nach fast acht Jahren möglich.
 
Bis zu acht Personen können auf fünf Linien im Stadtgebiet an sieben Tagen in der Woche mitfahren. Insgesamt werden 74 Haltestellen bedient. Die meisten Bürger haben damit eine Haltestelle fast vor ihrer Haustür. Die Fahrgäste, wie manche in Rade immer noch meinen, müssen kein Mindestalter haben. Der Bürgerbus wird als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr für Jung und Alt von 25 ehrenamtlichen begeisterten Fahrerinnen und Fahrern gefahren.
 
So werden im Jahr fast 7.000 Fahrgäste, davon ca. 3.000 Schwerbehinderte gefahren. Im Jahr werden knapp 30.000 km für die Bürgerinnen und Bürger in Rade zurückgelegt.
 


Erhard Hombrecher

 

 

 

 

2019-04-05 02 Buergerbus neu 050419 pm2

BM: Der neue Bürgerbus ist seit Freitagnachmittag offiziell in Dienst gestellt (v.l.): Eberhard Wolff, die älteste Mitfahrerin Maria Bonrath, Uwe Orzeske und Sparkassenvorstand Alexander Still. Foto: Meuter, Peter (pm)

 

BM-Bericht vom 06.04.2019 - Neuer Bürgerbus rollt ab Montag

 

2019-04-05 01 Buergerbus neu 050419 pm1

 

2019-04-05 03 Buergerbus neu 050419 pm3

 

2019-04-05 04 Buergerbus neu 050419 pm4

 

2019-04-05 05 Buergerbus neu 050419 pm5

 

2019-04-05 07 Buergerbus neu 050419 pm9

 

2019-04-05 06 Buergerbus neu 050419 pm6

 

2019-04-05 08 Buergerbus neu 050419 pm13

 

2019-04-05 Buergerbus neu 050419 pm14

Fotos: Meuter, Peter (pm)

 

2019-04-05 22 19-04-05 3. Brgerbus 35

 Foto: Edu Otter

 

 

Weitere Bilder und Filme von der Einweihung gibt es in der Galerie - hier

Auch Teil 2 gibt es in der Galerie - hier

Es ist    k e i n    Passwort einzugeben.

 

Für die Bereitstellung des Bildmaterials an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön an:

Erhard Hombrecher (Fotos), Fred Klappstein (Fotos), Peter Meuter (pm) (Fotos),
Edu Otter (Fotos und Filme).

 

Gerd Fahlenbock

 

 

 

 

Wie kommt ein Bürgerbus-Verein zu einem neuen Bus?

Eine wahrhafte Geschichte - mehr.

Geschichte

24.05. 2019 - Warum Bürgerbus in Radevormwald?               


Die Idee eines Bürgerbusses kam aus den Niederlanden. So ist es naheliegend, dass vor 35 Jahren der erste Bürgerbus in NRW in Legden/Ahaus an der holländischen Grenze ins Leben gerufen wurde. Die Anregung für Radevormwald kam von einem unserer Vorstandsmitglieder aus Neviges/Tönisheide. Friedel Müller und die UWG sorgten für die notwendigen Voraussetzungem im parlamentarischem Raum. Es wurde im Jahre 2003 unser Verein gegründet. Die OVAG als zuständiges Verkehrsunternehmen ist unser Betreuer und Partner in allen Sachen, auch mit der zuständigen Bezirksregierung in Köln.

Am 1. Juni 2004 wurde dann der Fahrbetrieb aufgenommen, wir in Radevormwald waren der 52. Bürgerbus in NRW. Mittlerweile sind es 140 (Stand: 2019) Bürgerbusse, die allein in NRW verkehren.

Aufgabe des Bürgerbusses ist, dort zu verkehren, wo die "normalen" Busse aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht fahren können. So haben Nicht-Motorisierte vor allem in den Außenbezirken die Möglichkeit, nach Fahrplan mit einem öffentlichen Verkehrsmittel in die Innenstadt sowie zum Wupper-Markt zu kommen, natürlich auch wieder zurück. Es sind aber nicht nur Senioren und Seniorinnen, die mitfahren. Wir nehmen Fahrgäste aus allen Altersgruppierungen mit.

Bei dem Bürgerbus handelt es sich um einen Kleinbus, der 8 Personen befördern kann und nach einem festen Fahrplan verkehrt. Da sich die Fahrerinnen und Fahrer ehrenamtlich zur Verfügung stellen und nur für ein Dankeschön das Lenken übernehmen, sind Fahrpreise ohne städtische Zuschüsse möglich.

25 Fahrerinnen und Fahrer haben sich gemeldet und eine theoretische und praktische Prüfung sowie einen Gesundheitscheck absolviert. Der Einsatz erfolgt ca. zwei halbe Tage im Monat.

Außerdem wird sonntags die Möglichkeit geboten, mit einem so genannten „Gottesdienst-Bus“ aus vielen Bereichen die Kirchen in der Innenstadt zum Gottesdienst zu erreichen und auf Wunsch auch zurück gefahren zu werden.

Im April 2019 konnten wir nach harten Verhandlungen unseren dritten Bus in Betrieb nehmen. Es ist ein Mercedes-Sprinter mit modernstem Dieselantrieb (ein Erdgas-Bus wird nicht mehr angeboten). Unser 2. Bus ist ein "Mercedes Sprinter 316 NGT (Natural Gas Technology)" mit Automatik und umweltfreundlichem Erdgas-Antrieb, er ist seit Mai 2011 im Einsatz und dient jetzt als "Gottesdienst-Bus" sonntags sowie als Reservebus.

Den ersten Bus aus dem Jahr 2004 haben wir im April 2019 mit über 350 000 km verkauft.

Wolfgang Schneidewind

 

 

 

05.04.2019 - Präsentation des neuen Bürgerbusses

 
Die dritte Generation des Radevormwalder Bürgerbusses konnte am 5.4.2019 vor der Sparkasse in Radevormwald vorgestellt werden. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse und der Zuschüsse des Landes wurde die Neuanschaffung des Busses nach fast acht Jahren möglich.
 
Bis zu acht Personen können auf fünf Linien im Stadtgebiet an sieben Tagen in der Woche mitfahren. Insgesamt werden 74 Haltestellen bedient. Die meisten Bürger haben damit eine Haltestelle fast vor ihrer Haustür. Die Fahrgäste, wie manche in Rade immer noch meinen, müssen kein Mindestalter haben. Der Bürgerbus wird als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr für Jung und Alt von 25 ehrenamtlichen begeisterten Fahrerinnen und Fahrern gefahren.
 
So werden im Jahr fast 7.000 Fahrgäste, davon ca. 3.000 Schwerbehinderte gefahren. Im Jahr werden knapp 30.000 km für die Bürgerinnen und Bürger in Rade zurückgelegt.
 
Erhard Hombrecher

 

 

04.04.2019 - Wie kommt ein Bürgerbus-Verein zu einem neuen Bus?

Eine wahrhafte Geschichte.     

Erfahrungen des Bürgerbus-Vereins Radevormwald

Mitwirkende

 

  1. Behindertenbeauftragter nebst Stellvertreter
  2. Bezirksregierung (bewilligt die staatlichen Fördermittel)
  3. Verkehrsunternehmen (bestellt den neuen Bus)
  4. Verkehrsministerium (entscheidet, welche Art von Bus gekauft werden darf)
  5. Verein, der sich für ältere Menschen einsetzt
  6. Landrat
  7. Bürgerbus-Verein

 

Namen werden aus Datenschutzgründen (auch verfremdet) nicht genannt.

 

Wo ist das Problem?  

Wenn ein Bus Bürger transportiert, macht er das gerne zuverlässig. Nach etlichen Jahren und vielen Kilometern sind aber seine Kraftreserven leer. Bevor man ihn zum Schrottplatz bringt, wo er dann mit dem Tode ringt, möchte er aber, dass ein neuer Bus ihm nachfolgt, sodass die Bürger weiterhin zuverlässig von A nach B, manchmal auch nach C kommen.

 

Aber: Wie kommt der Bus zu seinem Nachfolger?

 

Hier ist die Theorie.

  1. Das Verkehrsunternehmen beantragt bei der Bezirksregierung einen Zuschuss, den die Landesregierung alle sieben Jahre für eine Ersatzanschaffung gewährt.
  2. Der Zuschuss wird bewilligt.
  3. Das Verkehrsunternehmen bestellt den neuen Bus.
  4. Viele Arbeiter schrauben den Bus zusammen. (Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Manche Maschinen helfen ihnen dabei.)
  5. Der Bürgerbus-Verein zahlt den Rest des Kaufpreises.
  6. Der Bus nimmt seine Tätigkeit auf.

 

Das hatte schon zweimal so funktioniert, eigentlich sollte es wieder so sein. Aber weit gefehlt. Denn jetzt folgt die Realität der Theorie auf dem Fuße.

 

Hier ist die Realität.

Im Frühjahr

Der Bürgerbusverein stellt Anfang Februar 2018 fest, dass der aktuelle Bus in einem halben Jahr das Ende seiner Dienstzeit erreicht haben wird. Deshalb kümmert man sich um einen geeigneten Nachfolger. Autohäuser werden aufgesucht, Gespräche geführt, Angebote werden erbeten und manchmal auch erhalten. Schließlich wird man sich einig. Das auserwählte Autohaus will das Verkehrsunternehmen benachrichtigen, damit es die Bestellung vornimmt.

Ende gut, alles gut, so könnte man meinen. Aber was geschieht in der Folgezeit? Nichts!

Als bis Ende März immer wieder dasselbe geschah, nämlich nichts, erfuhr der Bügerbus-Verein, bevor ein Bus bestellt werden könne, müsse der Landesbehindertenbeauftragte seine Zustimmung geben. Dieses Amt wurde vom Bürgerbus-Verein um Hilfe gebeten. Dem Verein wurde mitgeteilt, dass ein Gutachten vom zuständigen Behindertenbeauftragten benötigt werde, aus dem hervorzugehen habe, dass Behinderte problemlos den Bus benutzen können.

Der Verein wartete jetzt auf dieses Gutachten.

 

Im Sommer

Als man bis Juli vergeblich gewartet hatte, musste etwas geschehen. Es wurde bei der Bezirksregierung nachgefragt.

Dort war zu erfahren, dass der Behindertenbeauftragte zwar einen Antrag gestellt hatte, der aber nicht genehmigungsfähig gewesen sei. Im seinem neuen Bewilligungsschreiben müsse er darlegen, dass auch ohne einen rollstuhlgeeigneten Bus Behinderte am öffentlichen Leben teilnehmen könnten. Denn die Landesregierung wünsche nur noch Niederflurfahrzeuge, mit denen Menschen im Rollstuhl transportiert werden können. Die Verwaltungsvorschrift zum betreffenden Gesetz sei geändert worden.

Diese Aussage stimmte so aber nicht, was im betreffenden Amtsblatt nachzulesen ist.

Der Bürgerbus-Verein informierte umgehend das Verkehrsunternehmen, was der Behindertenbeauftragte zu schreiben habe, damit der Förderantrag genehmigt werden könne.

Sicherheitshalber sollte auch der Behindertenbeauftragte selbst informiert werden, doch dieser war im Urlaub. Sein Stellvertreter wusste nichts Genaues, beteuerte aber, wegen der Dringlichkeit schnell tätig werden zu wollen.

Eine Nachfrage im Verkehrsministerium ergab, dass der Vorgang „Radevormwald“ dort bekannt war. Die einzige Begründung des Behindertenbeauftragten sei gewesen, ein rollstuhlgerechter Bus (= Niederflurbus) sei für den Verein zu teuer. Das Argument, dass Rollstuhlfahrer durch ein örtliches Taxiunternehmen mit speziellen Fahrzeugen transportiert werden, sei dagegen überzeugend. Die Aussage der Bezirksregierung, dass das Ministerium nur noch Niederflurfahrzeuge fördern wolle, verwies das Verkehrsministerium in den Bereich der Gerüchte. Es gebe auch gute Gründe, einen nicht rollstuhlgerechten Bus (= Hochflurbus) anzuschaffen (Besonderheiten der Topographie, fehlende Bordsteine).

Aber das Ministerium könne doch dem Behindertenbeauftragten nicht sagen, was er schreiben solle. Der Bürgerbus-Verein entgegnete, dann könne er das doch tun.

Und so geschah es auch. Der Stellvertreter des Behindertenbeauftragten wurde sofort am 10. Juli mit Argumenten als Argumentationshilfen versehen und das Verkehrsunternehmen über die Inhalte der geführten Telefonate informiert.

Nach einer Woche war vom Verkehrsunternehmen zu erfahren, der Stellvertreter des Behindertenbeauftragten tue sich schwer, die Bescheinigung auszustellen. Er wolle das sehr genau machen und müsse bei den Kommunen nachfragen, wie die Versorgung der Rollstuhlfahrer gesichert sei. Es sei keine schnelle Lösung in Sicht.

Eine sofortige Nachfrage ergab, es sei schwierig zu bescheinigen, dass Menschen mit Behinderungen gut versorgt seien. Zwei andere Bürgerbus-Vereine bräuchten auch Bescheinigungen, hätten aber noch keine Rückmeldung gegeben. Er habe aber einen Aktenvermerk gemacht und sich beim Sozialamt erkundigt. Auch bei einem örtlichen privaten Verein, der sich für ältere Menschen einsetzt, wolle er sich erkundigen. Der Hinweis auf topographische Schwierigkeiten und fehlende Bürgersteige für Niederflurbusse überzeuge ihn nicht. Da müsse er bei der Stadtverwaltung nachfragen. Die Bescheinigung, die nicht anerkannt wurde, sei von April gewesen. Jetzt sei es nicht möglich, innerhalb von zwei Tagen eine neue Bescheinigung auszustellen.

Jetzt kam der private Verein ins Spiel. Man habe den stellvertretenden Behindertenbeauftragten so verstanden, dass nur noch Niederflurbusse angeschafft werden sollen, die seien dem Verein aber zu teuer. Der private Verein benötigte eine Aufstellung der Argumente gegen einen Niederflurbus, da er nicht in der Materie sei.

Das war auch nicht zu erwarten.

Eine Nachfrage beim Sozialamt ergab einerseits, dass man dort von einer Anfrage nichts wusste.

 

Am 26.7. war der Behindertenbeauftragte zu erreichen. Er hatte ein neues Schreiben mit neuen Begründungen, die er vom Bürgerbus-Verein erhalten hatte, bereits fertig (z.B. keine Busbuchten vorhanden, Halt auf der Straße notwendig, wobei ein Niederflurbus nachteilig sei). Diese Argumente seien auch auf Reichshof und Morsbach übertragbar. Das Schreiben gehe heute noch mit der Post an das Verkehrsunternehmen raus.

Das Verkehrsunternehmen seinerseits war sehr überrascht, dass das Schreiben schon fertig sei. Es habe gehört, der Vorgang solle noch zwei Wochen dauern. Das Begründungsschreiben werde umgehend an die Bezirksregierung weitergeleitet, die gegenüber dem Verkehrsunternehmen sehr hilfsbereit sei.

Wenn es etwas Neues gibt, werde sich das Verkehrsunternehmen melden.

Hoffnung machte sich breit im Bürgerbus-Verein. Man meinte, Licht am Ende des Tunnels erspähen zu können. Aber weit gefehlt.

In der nächsten Woche ist das Verkehrsunternehmen zuerst nicht erreichbar. In der Bezirksregierung weiß man nicht, dass die zuständige Stelle in Urlaub ist.

Das Verkehrsunternehmen hat aber das Schreiben des Behindertenbeauftragten inzwischen an das Ministerium weitergeleitet. Man wolle sich zu Beginn der kommenden Woche erkundigen.

Während das Verkehrsunternehmen vier Tage später mal wieder nicht erreichbar ist, ist am 7.8. im Verkehrsministerium zu erfahren, dass die Zuständige, die über Hoch- oder Niederflurbus entscheidet (Man ahnt es schon.), in Urlaub sei. Die Dame, die sich an ihrem Apparat meldet, stellt den Bürgerbus- Verein durch zu einer anderen Person. Diese teilt mit, dass die Bezirksregierung das Schreiben des Verkehrsunternehmens erhalten habe, es gebe aber noch eine Rückfrage an dieses. Auskunft könnte ggf. die Stellvertreterin in der Bezirksregierung geben.

Diese Stellvertreterin weiß von zwei Rückfragen an das Verkehrsunternehmen:

1. Ist der Behindertenbeauftragte auch der zuständige Beauftragte?

2. In dessen Schreiben werde auf die Problematik der Niederflurbusse eingegangen. Sei auch ein Hochflurbus mit einer Rollstuhlvorrichtung denkbar?

Im sich anschließenden Gespräch erklärt der Behindertenbeauftragte, er habe noch keine Information vom Verkehrsunternehmen. Zu den beiden Rückfragen sagt er, dass er doch schon erklärt habe, wie die Aufgabenverteilung in seinem Amt sei. Auf den Hinweis, wenn in einem Hochflurbus ein Rollstuhllift im Gepäckraum eingebaut sei, könne man keine Rollatoren mehr befördern, meint er, er sei ja in dieser Materie auch nicht drin, wolle aber dies in seine Begründung aufnehmen, wenn er Kontakt mit dem Verkehrsunternehmen habe. Von anderen Bürgerbusvereinen habe er auch schon gehört, dass es immer mehr Fahrgäste mit Rollatoren gebe.

Der Landrat, der im Nachbarort bei der Beschaffung eines Busses sehr hilfreich war, wird vom Bürgerbus-Verein kontaktiert. Seine Sekretärin bittet um eine Darstellung der Probleme per e-mail.

Nebenbei: Inzwischen ist für den Nachbarort der Bus geliefert worden für einen Verein, der noch gegründet werden muss, für Fahrer, die noch gefunden werden müssen. Daher steht dieser Bus bewegungslos in der Halle, und die Garantiezeit läuft. Nur für unseren Verein, der einen Bus dringend braucht (zu den Einzelheiten später), ist immer noch keine Bestellung erfolgt.

 

In den nächsten Tagen ist im Verkehrsunternehmen wieder niemand erreichbar. Schließlich erfolgt dann am 9.8. ein Anruf. Wenn das ergänzende Schreiben des Behindertenbeauftragten eingegangen sei, werde es sofort zum Verkehrsministerium weitergeleitet.

 

Ein Anruf dort ergibt am 14.8., dass die Vertreterin im Verkehrsministerium (Man ahnt es schon wieder.) auch in Urlaub sei und nicht vertreten werde.

 

Bei der Bezirksregierung ist zu erfahren, dass die Sache jetzt bei Ministerium zur Entscheidung liege. Wir erinnern uns: Das ist wegen diverser Urlaube offensichtlich in absehbarer Zeit nicht möglich.

 

Doch gelingt es am 16.8., den Vorgesetzten im Verkehrsministerium zu ermitteln. Dieser äußert sich, dass auch er entscheiden könne. Er wolle sich einlesen und sich nach Möglichkeit noch am selben Tag melden.

 

Zwei Tage später meint er, er wolle der Entscheidung nicht vorgreifen.

 

Am 23.8. lässt der Landrat eine e-mail schreiben, in dem er sich für das Engagement im Ehrenamt bedankt, was aber auch nicht wesentlich weiterhilft.

In der nächsten Woche meldet sich am 28.8. das Verkehrsministerium.

Der neue Antrag sei eingegangen. Was der Behindertenbeauftragte geschrieben habe, passe jetzt. Das Ministerium habe gerade mit der Bezirksregierung telefoniert. Diese informiere jetzt das Verkehrsunternehmen. Eine Kleinigkeit sei noch zu klären, aber das habe nichts mit der Genehmigung zu tun. Das Verkehrsunternehmen könne jetzt den Antrag auf Bezuschussung bei der Bezirksregierung stellen.

Zwei Tage (30.8.) später teilt das Verkehrsunternehmen per e-mail mit, dass die Freigabe der Mittel erfolgt sei und jetzt ein neuer Bus bestellt werden könne.

Große Freude, man könnte auch sagen Vorfreude, machte sich Ende August im Bürgerbus-Verein breit. Man glaubte sich endlich am Ziel.

Der aktuelle Bus, der immer noch „neu“ genannt wird, war mehrfach defekt und sollte, das wusste man zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, immer öfter ausfallen, sodass sein Vorgänger (hervorstechende Eigenschaft: Man sieht ihn nicht, doch man hört ihn schon.) immer wieder und länger zum Einsatz kommen musste.

 

  • Die Schiebetür machte ihrem Namen keine Ehre mehr.
  • Die Lenkung musste repariert werden.
  • Die Auspuffanlage war ebenfalls kaputt.
  • Dann kam der Super-Gau: Totalschaden des Motors. Eine Reparatur war unmöglich. Ein neuer Motor musste eingebaut werden.
  • Die Schiebetür funktionierte wieder nicht.
  • Dann stand der Bus vier Wochen in der Werkstatt, weil ein Ersatzteil für die Gasanlage nicht aufzutreiben war.
  • Das war es wieder die Schiebetür.
  • Schließlich war das gute Stück nicht mehr von der Stelle zu bewegen. Die Bremsen hingen fest.

 

Im Verein herrschte großes Entsetzen. Man knirschte mit den Zähnen und raufte sich die Haare, sofern es etwas zu knirschen und zu raufen gab.

 

Im Herbst

Drei Wochen später ( 20.9.) teilt das Autohaus, das seit Februar auf die Bestellung wartet, dem Verein mit, dass immer noch keine Bestellung eingegangen sei.

Es ist wieder schwierig, das Verkehrsunternehmen zu erreichen. Doch schließlich ruft man zurück. Der Förderantrag liege jetzt bei der Bezirksregierung. Dort müsse er bearbeitet werden. Dauer: ca. 2 Wochen. (Man achte darauf: Besagte zwei Wochen werden bis zum 26.10. dauern.) Das Verkehrsunternehmen meint, die Genehmigung könne in der nächsten Woche vorliegen.

Auch bei der Bezirksregierung ist die zuständige Stelle schwer erreichbar.

Um 15.25 Uhr ist nach Auskunft einer Vertreterin um diese Uhrzeit die Zuständige nicht mehr da.

 

Am folgenden Tag (21.9.) ruft diese zurück. Der Antrag des Verkehrsunternehmens sei eingegangen. Um nicht aufdringlich zu wirken, wird auf die Frage, wie lange denn die Bearbeitung ggf. dauern könnte, vorsorglich verzichtet.

In der folgenden Woche ist das Verkehrsunternehmen wieder nicht erreichbar.

Doch schon nach einer Woche ist zu erfahren, dass das Verkehrsunternehmen noch keine Nachricht von der Bezirksregierung habe. Man wolle dort nachfragen und deshalb eine e-mail schreiben und werde sich morgen früh melden.

Vier Tage später (27.9.) teilt das Verkehrsunternehmen mit, die Bezirksregierung sei bisher nicht zu erreichen gewesen, die Stelle sei wohl nur vormittags erreichbar. Man wisse aber, dass Ende der Woche der Förderbescheid vorliegen solle. Man wolle weiterhin versuchen, die Bezirksregierung zu erreichen, um den Vorgang zu beschleunigen.

Dort ist am selben Vormittag niemand erreichbar

Am 11.10. berichtet der Vereinsvorsitzende von einem Gespräch mit dem Verkehrsunternehmen, die Bezirksregierung habe sich bei ihm beschwert, dass der Bürgerbus-Verein bei ihr anrufe. Das sei Sache des Verkehrsunternehmens. Wenn das weiterhin geschehe, geschehe gar nichts mehr.

15 Tage (26.10.) später ruft das Verkehrsunternehmen an. Die Bezirksregierung habe den Förderantrag genehmigt. In wenigen Tagen werde die Genehmigung beim Verkehrsunternehmen sein. Dann werde man sofort bestellen.

Am 11.11.2018 fragt der Bürgerbus-Verein beim Verkehrsunternehmen per e-mail an, ob der Bus bestellt sei, erhält aber keine Antwort.

Drei Tage später schreibt der Wagenmeister, dass bei Mercedes die Bestellung eingegangen sei. Liefertermin sei im Februar/März 2019.

 

Das Verkehrsunternehmen bestätigt am 16.11.2018 die Bestellung.

 

November 2018

 

Der Bürgerbus-Verein benötigt die Auftragsbestätigung, um bei einem Sponsor aktiv werden zu können. Das Autohaus sagt, diese könne nur an das Verkehrsunternehmen geschickt werden. Daraufhin telefoniert der Bürgerbus-Verein mit diesem, das zusichert, sie sofort zu schicken. Der Verein wartet darauf (Stand 27.11.2018).

Am 29.11.2019 bestätigt das Verkehrsunternehmen die Auftragsbestätigung des Autohauses vom 12.11.2018.

 

Als Liefertermin wird Ende Februar/Anfang März 2019 genannt.

 

März 2019

 

Das Verkehrsunternehmen ruft in der 2. Märzwoche beim Bürgerbus-Verein an. Der Zuständige vereinbart, am Freitag, den 22.3., nachmittags mit Vertretern des Bürgerbus-Vereins nach Wuppertal zu fahren und den Bus beim Autohaus abzuholen. Am Morgen des 21.3. wird der Termin beim Verein abgesagt. Man sei verhindert, und es fehlen noch Unterlagen, um den Bus zulassen zu können. Eine Rückfrage beim Autohaus ergibt, dass dort kein Abholtermin am 22.3. bekannt sei. Der Vertreter des Autohauses will am 22.3. den Fahrzeugbrief persönlich zum Verkehrsunternehmen bringen. Das Auto könne dann im Laufe der 3. Märzwoche abgeholt werden. Beim Verkehrsunternehmen ist niemand telefonisch erreichbar.

 

Am Montag, den 25.3.2019, kann der Bürgerbus-Verein beim Autohaus den Bus abholen.

 

Fazit: Wenn es ein Jahr lang dauert, einen Kleinbus zu bekommen, dann darf man sich nicht wundern, wenn es bei Flugplätzen länger dauert.

 

Eberhard Wolff - 04.04.2019

 

 

  



18.08.2014 Die Erfolgsgeschichte: Radevormwalder Bürgerbus fährt
seit 10 Jahren ab 1. Juni 2004

  Chronik Die Erfolgsgeschichte Radevormwalder Brgerbus faehrt seit 10 Jahren ab 1. Juni 2004  
   

Wolfgang Schneidewind berichtet in seiner Chronik über die Erfolgsgeschichte des
Radevormwalder Bürgerbusses. Der gesamte Inhalt der Chronik steht im Anhang
zur Verfügung.

 

GF

30.10.2013 Muss der Gottesdienstbus eingestellt werden?

Muss der Gottesdienstbus eingestellt werden?

"Wenn die Anzahl der Fahrgäste weiterhin so niedrig bleibt, müssen wir
zum Jahresende den Gottesdienstbus einstellen" sagt Uwe Orzeske,
1. Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins Radevormwald.

Seit 2004 fährt sonntags der Gottesdienstbus, damit nichtmotorisierte
Gläubige bequem einen Gottesdienst in einer der vier Innenstadtkirchen
besuchen können. Anschließend erfolgt die Rückfahrt. In den ersten
Jahren war der Zuspruch groß. Im Laufe der Zeit verminderte sich
die Anzahl der Fahrgäste durch Krankheit oder Tod. Es kann aber den
ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer auf Dauer nicht mehr zugemutet
werden, sonntags vier Stunden ihrer Freizeit zu opfern, um einen fast
leeren Bus durch die Gegend zu steuern. Außerdem ist die Wirtschaftlichkeit
schon lange nicht mehr gegeben, der Verein muss sich aus den
Fahrgeldeinnahmen und Werbeeinnahmen finanzieren.

Sollten sich in den nächsten Wochen nicht mehr Fahrgäste finden, soll
der Sonntagsbetrieb zum Jahreswechsel eingestellt werden.

Wolfgang Schneidewind

BM-Bericht vom 31.10.2013

30.07.2013 - Enkel können mit Oma und Opa im Bürgerbus Radevormwald und die Außenortschaften erkunden

„Oma“, sagte in den letzten Jahren schon öfter ein Enkelkind, das in Radevormwald bei den Großeltern zu Besuch war, „ich möchte mal mit einem Bürgerbus fahren“. Denn obwohl mittlerweile 111 Bürgerbusse in NRW fahren, ist ein Bürgerbus für viele noch etwas Besonderes.

Die Omas hatten und haben es einfach, den Wunsch zu erfüllen, es kostet auch nicht viel: Erwachsene 1,80, Kinder bis 14 Jahre 1 Euro). Dabei kann man Rundfahrten ohne Mehrkosten unternehmen, interessant ist nicht nur die Stadtringlinie, die viele Straßen im Stadtgebiet durchfährt. Mit einer Fahrt nach Honsberg über Heide, Kräwinkel, nach Filde oder zum Wuppermarkt über Önkfeld, Herkingrade mit Niederdahl sieht man landschaftlich schöne Gegenden. Daher sollte man eine Stadtringlinie mit einer Landlinie kombinieren. Das ist nicht nur ein Erlebnis für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Die brauchen nicht erst zu Gast in Radevormwald zu sein, auch für Radevormwalder bieten sich Gelegenheiten, mit dem Bürgerbus durch Radevormwald zu fahren und neue Eindrücke zu sammeln.

Mittwochs gibt es die Möglichkeit, zum Kaffetrinken nach Filde und nach 2 Stunden wieder zurück zu fahren. Ebenso bieten sich Möglichkeiten zum Spazierengehen und Einkehren in Kräwinkel.

Nähere Auskünfte gibt der Fahrdienstleiter Rainer Schulze unter Telefon (0 21 95) 6 94 96 und 0157-71540803.

Wolfgang Schneidewind

RGA vom 01.08.2013: Bürgerbus zeigt seinen Passagieren die schönen Ecken Radevormwalds

 BM-Bericht vom   08.08.2013 
   BM-Bericht vom 08.08.2013  -  Rundfahrten mit dem Bürgerbus - auch mit Kindern
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